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Stress: Studie über permanente Erreichbarkeit

Stress Studie

Laut einer aktuellen Stress Studie der Universität Kassel schauen zwei Drittel aller Angestellten abends regelmäßig auf ihr Dienst-Handy und lesen E-Mails aus dem Büro. Die Wirtschaftspsychologin Sandra Ohly führte dazu zusammen mit ihrem Team bundesweit mit 138 Beschäftigten aus verschiedenen deutschen Unternehmen diese Studie durch. Die Teilnehmer der Studie führten eine Woche lang Tagebuch, in dem sie detailliert ihre Tätigkeiten und ihre Gefühle festhielten.

Das Ergebnis: nach Feierabend checkten die Teilnehmer im Durchschnitt noch 26 Minuten lang berufliche E-Mails oder nahmen Anrufe von Kollegen oder Kunden entgegen. Wenn man nicht nur den Durchschnitt betrachtet, sondern die einzelnen Tage, an denen der Feierabend für berufliche Zwecke gestört wurden, waren es sogar 46 Minuten pro Abend.

Ein Großteil der Studienteilnehmer gaben an, nach dem abendlichen Prüfen von geschäftlichen E-Mail danach schlechter zu schlafen. Viele der Teilnehmer gaben zudem an, am nächsten Morgen schlechtere Stimmung zu haben und sich weniger vital zu fühlen.

Teilweise merken wir dabei gar nicht, dass wir uns dadurch starkem Stress aussetzen. So haben weitere Studien z.B. nachgewiesen, dass unser vegetatives Nervensystem immer in Alarmbereitschaft ist, sobald unser Dienst-Handy eingeschaltet ist.

Fazit: die wichtigste Handy-Funktion scheint noch immer der Aus-Knopf zu sein!

By | 2016-10-18T07:14:18+00:00 Dezember 14th, 2014|